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gedankenfrei

Es scheint, als wäre es gestern gewesen, als du mich verlassen hast. Es schien, als wärst du davon gelaufen - vor der Angst in deinem Herzen. Du hältst dein kaputtes Herz unter Verschluss. Anderes Leid war schon immer unwichtig für dich. Ich verstand nicht, dass alles im Leben mal ein Ende haben muss. Ich versuchte zu begreifen, was falsch ist in deinem Herzen. Du verletztest mich tief in meinem Inneren. Ich konnte die Wahrheit nicht sehen, die du all die Jahre vor mir versteckt gehalten hast. Der Scham in deinem Herzen erinnert mich, warum ich hier bin. Die Worte die du sagtest, können mich nicht mehr runter bringen, weil du nie fühlen wirst, was ich fühle. Die Blamage tief in meiner Seele erinnert mich, was du getan hast. Die Welt steht still, weil du fühlen konntest, was ich fühlte und weil du nie sehen konntest, was ich sah. 

Ich sollte stark sein, aber ich falle in das Gestern zurück. Ich möchte frei sein irgendwann, wenn es mich endlich loslässt. Ich hoffe, dass ich ausbrechen kann und dass es nicht immer mein Wunsch sein wird, zu fliehen. Ich lass die Vergangenheit links liegen. Ich schaue nicht zurück - meinen finsteren Träumen hinterher. Denn jetzt verstehe ich was in deinem Herzen falsch läuft. Der Schmerz ist wie weg geblasen. Endlich sehe ich die Wahrheit, die du all die Jahre versuchtest vor mir versteckt zu halten.... 

30.9.11 10:40, kommentieren

Kopfkino

Eine kühle Brise suchte das Ufer heim, an dem die alte Dame saß. Nicht weit von ihr stand ihr Leuchtturm, der ihr in regelmäßigen Abständen das Meer vor ihr aufleuchten ließ.

Sie erinnerte sich währenddessen zurück. Ihre Ahnen wohnten einst auch an diesem Ort. In einem Buch, welches in dem Leuchtturm lag, welches sie schon oft ihren Enkelkindern zeigte und vorlas, konnte sie alte Geschichten über Piratenabenteuer lesen...

Sie spürte, wie der Wind aufzog und ihr die alten Geschichten wieder ins Gedächtnis rief. Plötzlich fühlte sie sich wieder jung und stellte sich vor sie wäre auf dem Schiff - mit den Piraten. Sie luden sie ein mit ihnen auf Schatzsuche zu gehen und sie würde nichts lieber tun als das Angebot anzunehmen.

Doch schon lies der Wind nach und saß wieder einsam an dem Ufer und ließ sich von dem lauen Wind umschmeicheln....

2 Kommentare 29.9.11 11:55, kommentieren

meilenweit

Ich kann nichts mehr sehen 

Die Flut des Lebens fließt an mir vorbei 

und ich versuche es zu vergessen. 

Und es vergisst mich in dieser Zeit 

In dieser Zeit ist nichts zu tun 

Und es bleibt nur ein "Goodbye" 

Manchmal bin ich nur eine Meile weit entfernt 

Doch niemand würde mich bitten zu bleiben

Und ich komme und begrüße die neue Welt 

Und ich stehe nur einen Schritt vom Weg ab, und drehe um. 

Nahe am Ende drifte ich die Stufen der Dunkelheit hinab

Wenn ich hier lang gehen würde, könnte ich die Klänge vom meinem Inneren herausfinden

und einen Teil vom Kurs meiner Seele 

Und ich bin nur eine Meile meilenweit entfernt

Niemand würde mich bitten hier zu bleiben 

Und ich begrüße die Veränderung 

und drehe um 

Welch dunkle, verregnete Geschichte 

Wer bittet mich zu stehen?

1 Kommentar 29.9.11 01:00, kommentieren

Das Neue kommt, das Alte geht

Wieder hat ein neues Jahr angefangen und viele begegnen dem Jahr mit gemischten Gefühlen. Epidemien grasieren, alles wird wieder teurer. Schwer dem noch etwas Gutes abzugewinnen, bei allem was so im Umlauf ist. Ich habe mir vorgenommen nicht so viel darüber nachzudenken und alles auf mich zukommen zu lassen. Endzeitstory's wie an eine Apokalypse an 2010 glaube ich nicht. Ich habe das Gefühl das alles Gute bei der ganzen Panikmache und den Meldungen untergeht, oder? Wollen wir hoffen, dass der Frühling eine "frische Brise" mit sich bringt und alles etwas auflockert.

3 Kommentare 7.1.11 18:59, kommentieren

Samhain (31.10/01.11)

Samhain, das keltische Hexen-Neujahrsfest, ist die Sommerwende, da mit diesem Jahresfest die stille Jahreszeit beginnt. In Form von Herbststürmen fegen Göttin und Gott über das Land. Zum letzen Mal huldigt man in diesem Jahr der Fruchtbarkeit und dem Jagdglück.
Samhain ist die Zeit, in der die Natur "stirbt", um sich auf Ihre Wiedergeburt im Frühjahr vorzubereiten. Daher verabschieden wir den Gott (die Sonne/das Licht) in die Unterwelt, welche er durchwandert bis zu seiner Wiedergeburt durch die Göttin an Yul (21.12). Alles Leben reduziert sich auf ein Minimum und zieht sich zurück in das Erdreich, den Schoß von Mutter Erde, der Göttin. Die Zeit der Fülle ist vorbei, man ist auf das angewiesen, was man sich im vergangenen Jahr erarbeitet hat, um die dunkle Zeit zu überstehen. Die Zugvögel sind nun in ihre Winterquartiere gezogen, die Tiere begeben sich in den Winterschlaf oder die Winterruhe, und Stille kehrt draußen ein. Die im Spätsommer geernteten Früchte werden eingemacht, und es beginnt die Zeit der Pflege, sowie Reparaturen der Gegenstände, welche im Frühjahr wieder bereit sein müssen. Auch der Mensch zieht sich in sein Haus zurück. Die Zeit der Außenaktivitäten und Ausflüge ist vorbei. Der Mensch hat mehr Zeit für Mußestunden im Kreise der Familie, auf warme Getränke und Gebäck bei einem guten Buch und Kerzenlicht. Es ist die Zeit des Nachdenkens über das vergangene Jahr und den jetzigen Zustand. Der Mensch ist mehr mit seinem Inneren, seiner inneren Stimme verbunden.
Die dunkle Zeit beginnt. Jetzt ist nicht nur die Zeit, in der Mensch morgens im Dunklen aus dem Haus geht und abends im Dunklen heimkommt, sondern auch die Zeit, in der Mensch viel intensiver mit seinem Unterbewusstsein verbunden ist.

Als "Leitspruch" für Samhain könnte man folgendes nehmen:
Wir gehen vom Außen ins Innen, um uns auszuruhen und uns vorzubereiten für die Rückkehr ins Außen.


Dies ist auch die Nacht, in der der Schleier zwischen der Welt der Toten und dem Reich der Lebenden ganz dünn ist und die Tore zur "Anderwelt" sich öffnen. Dem alten Glauben nach können die Verstorbenen in dieser Nacht frei auf der Erde wandeln. Deshalb gedenken wir In dieser Nacht der Ahnen und vergegenwärtigen uns unsere eigene Sterblichkeit. Nach den alten Traditionen wurde das Geheimnis der Samhain-Nacht folgerndermaßen überliefert: Sie steht für das Versprechen des Lebens nach dem Tode und der Wiedergeburt. Nachdem wir im Garten der Göttin gespielt haben, heißt uns der Gehörnte (damit ist nicht der christliche Teufel gemeint) in seinem Reich willkommen.

Im Jahreskreis liegt Samhain dem Beltanefest genau gegenüber, beide Feste zusammen ergeben ein Ganzes so wie Yin und Yang. Von den meisten wird Samhain als das Neujahrsfest der Hexen betrachtet – so ist es wohl auch traditionell anzusiedeln, da die Kelten einen anderen Kalender führten und alles mit der Nacht bzw. wie das neue Jahr in der dunklen Zeit begann (deswegen auch der Neumond-Termin; sonst ist ja eher der Vollmond als Kennzeichnung für Feste üblich). Einige feiern heutzutage jedoch Jul als das letzte Fest des Hexenjahres, da danach die Tage wieder länger werden. Ich denke, daß Samhain ein geeigneter Zeitpunkt für den Neubeginn darstellt, da zu dieser Jahreszeit ein Nullpunkt erreicht ist, von dem aus wieder gestartet werden kann. In früherer Zeit, als es für die Menschen nur die zwei Jahreszeiten Winter und Sommer gab, kennzeichnete Samhain übrigens auch den Beginn des Winters.

Der Kürbis ist mittlerweile das Symbol schlechthin für die Herbstzeit, obwohl er mit dem ursprünglichen Samhain nichts gemein hat. Die Kürbis-Pflanze ist nämlich in der Neuen Welt beheimatet und demnach erst als Folge der Entdeckung Amerikas nach Europa gelangt, wo sie zunächst jedoch noch keine Rolle im besagten Brauchtum spielte. Als Laterne eingesetzt wurde der Kürbis tatsächlich erst so um das Jahr 1850 in den USA. Zu dieser Zeit gab es aufgrund einer großen Hungersnot besonders viele irische Einwanderer, die ihre Gewohnheit, ausgehöhlte Rüben als Laterne zu benutzen, auf den Kürbis übertrugen. Ist Jack o´Lantern, wie die typische Kürbisfratze genannt wird, böse? Aus christlicher Sicht ist dies wohl zu bejahen, zumindest klingt das in der Geschichte von Jack o´Lantern so an!

“Zubehör” wie Kürbisse, Hexenhüte und anderes gibt es vielerorts zu kaufen, und Halloween-Parties sind regelrecht zur Mode geworden. Mit dem Fest Samhain hat das kommerzialisierte Halloween natürlich nicht mehr sehr viel zu tun…
Um Schutz vor verwirrten umherirrenden Geistern zu erlangen, die ihr altes Heim nicht finden, ist ebenfalls der Brauch entstanden, sich (sozusagen als “Tarnung”) gruselig zu verkleiden und lärmend durch die Gegend zu ziehen. Auch bei den Germanen findet man zeitgleich die Verkleidung als Brauchtum wieder: am 11.11. beginnt schließlich der Fasching.

5 Kommentare 28.10.10 20:37, kommentieren

Wahre Freundschaft

Ein tiefes Geheimnis in deinem Blick,
zeigt mir ein Meer voller Träume am Stück
Deine Freundschaft, ungebunden und frei
Ein ganzer Mythos scheint in dir verborgen zu sein.

Mein Leben ist gefüllter, dank dir und dank mir
Und du verlangst garnichts dafür
Außer dass ich dir Platz mache neben meinem Schoss
Und dann vergesse ich alles, was sonst ist so groß

Und bin ich auch wütend, wenn du mich mal nervst
schmiegst du dich an mich, auch wenn ich mich wehr
Es ist oft nicht klar, wer leitet und führt
nur, dass du ohne zu Fragen mein Herz berührst

Ein kritischer Blick aus deinen Augen
lassen all die Zweifel in mir sterben
Du sagst mir alles, auch wenn du nicht sprichst
Du heilst die Wunde, wenn es mal sticht.

Auch wenn mich oft die Wut fest hat,
bleibst du doch mein größtes Geschenk.
So viel Liebe kannst nur du mir geben,
so ist meine Katze eben.

3 Kommentare 18.9.10 21:41, kommentieren

Dämliche Unsicherheit

Gestern sollten wir eine Gruppenarbeit machen. Meine Klassenkameradin hat mich angesprochen, mit der ich nicht so recht zurechtkomme und die mich sogar teilweise mit ihrer Art nervt. Ich wusste nicht was ich sagen sollte.
Wie kommt ihr mit anderen Menschen zurecht? Was macht ihr, wenn die Chemie mal nicht stimmt, man aber zwanghaft zusammen arbeiten "muss"?

3 Kommentare 16.9.10 16:25, kommentieren